12 von 12 im Juli 2022: Sommerflirren in Stuttgart

Heute ist der Tag, vor dem Tag, an dem es wieder so richtig Sommer wird. Die Sonne strahlt die Stadt mit ihrem hinreißendsten Lächeln an. Sanfte Wolkenbausche schieben sich am Horizont entlang. Die freundliche Amsel aus der Nachbarschaft zwitschert uns Geheimnisse zu. Es fühlt sich alles leicht und beschwingt an. Der perfekte Moment für ein 12 von 12. Ich nehme dich heute mittels zwölf ganz alltäglichen Bildern mit durch meinen Tag.

Mein Tag startet heute kurz vor sieben und damit nicht ganz so früh, wie an manch anderen Tagen. Ist also fast sowas wie ausschlafen. Naja. Sobald wir jedenfalls die Vorhänge aufgezogen haben werden wir von der Sonne begrüßt. Ich mag das dabei entstehende Licht-Schatten-Spiel sehr.

Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Jostabeeren. Jetzt im Sommer freue ich mich morgens ganz besonders auf unser Frühstück. Nie ist es so reichhaltig an unterschiedlichsten Früchten, hauptsächlich Beeren, wie zu dieser Jahreszeit.

Huch, wer hat sich denn da unter die Johannisbeeren geschlichen? Das Schneckchen ist so durchsichtig, fast hätte ich es achtlos im Abfluss hinab gespült. Zum Glück habe ich aber schwarze und nicht weiße Johannisbeeren für das Frühstück abgespült. Sie durfte es sich dann in den Küchenabfällen bequem machen und sich durch schlemmen.

Nach einem aufregenden Entdecker-Vormittag ist der Kleinste eingeschlafen. Die Zeit nutze ich um meinen Laptop aufzuklappen und zum Beispiel diesen Blog-Beitrag vorzubereiten. Dabei tippe ich sooo leise, wie ich kann, um ja nicht den Schlaf zu unterbrechen. Ausgeschlafene Babies sind die zufriedeneren Babies. 😉

Heute habe ich eine ganz besondere Lunch-Verabredung – Juhu! Ich treffe mich mit einem ehemaligen Kollegen Rochus (der übrigens einen sehr feinen Kinderfilm-Blog inne hat), der über die Jahre zu einem guten Freund geworden ist. Das Besondere: wir sehen uns echt selten (er wohnt nach Stationen in Paris und Berlin nun in Fulda) und tatsächlich hören wir uns auch so mittlerweile recht selten. Jeder ist mit seinem Alltag so beschäftigt. Aaaaber, wenn wir uns sehen, dann ist es immer vertraut und wir knüpfen einfach wieder dort an, wo wir gefühlt das letzte mal aufgehört haben zu quatschen.

Sind schon Ferien? So leer ist die Kreuzung eigentlich nie, jedenfalls nicht zur Mittagszeit. Immerhin handelt es sich hier um eine der größten und befahrensten Straßen Stuttgarts. Wenn das Leben wie im Film Hintergrundmusik hätte, dann wäre hier vermutlich unheimlich verheißungsvolle, nervenaufreibende Zombie-Horror-Movie Musik zu hören. Die Spannung steigt. Hu-uh-uh.

Gerade habe ich von Andreja das Bild zur Facebook-Kommunikation des Experten-Interviews erhalten. Oh wie aufregend! Ich werde mit ihr am Donnerstag darüber sprechen, warum der Flow so viel Einfluss auf uns und unsere Stimmung hat. Dass alles immer im Fluss ist, oder sein sollte. Und, wie man mit Kreativität und in meinem Fall natürlich Watercolor, in seinen Flow kommt.

OMG! Ein kleiner Schockmoment beim Bäcker! Wer hat all die Brezen gekauft? Eine goldene Regel der Kinderabholung aus der Kita hier im Süden besagt ganz klar: Tauche niemals, unter keinen Umständen, ohne eine Tüte Brezen auf. Naja, außer, man möchte den Rest des Nachmittags Tränen trocknen und Stampfefüße aushalten. Zum Glück wurde gerade frisch gebacken. Gerettet.

Die wohl tollste Up-Cycling Idee hatte mal wieder unsere Kita. In den letzten Monaten war unter anderem das Weltall, die Sterne und Planeten ein großes Thema. Da gehören natürlich auch Satelliten dazu, immerhin umrunden die unsere Erde ja immerzu. Unglaublich, wie die Kinder aus Verpackungen diese Modelle gebastelt haben. Betrachtet man sie im Detail, sind sie so unglaublich phantasievoll. Ich bin so begeistert.

Mittlerweile ist es späterer Nachmittag und mein Energielevel ist unterirdisch. Im Gespräch mit meiner Freundin gähne ich sie immerzu an. Zum Glück gibt es direkt am Spielplatz ein Café, ich versorge mich mit einem Cappuccino. Extra im Recup, wenn schon To Go. Wobei ich ihn mir auch fast in der Tasse hätte geben lassen können, ich habe ihn noch bis zum Türchen zum Spielplatz ausgetrunken. Huch.

Ein klein wenig Urlaubsfeeling gefällig? Der Baum, an dem diese wunderbaren Blumen blühen ist aus Südostasien und steht dort vornehmlich an Tempeln. Ich habe ihn jetzt vier Jahre lang gehegt und gepflegt und wurde endlich diesen Sommer mit Blüten belohnt. Die duften sooooo unglaublich gut. Ich möchte gar nicht mit schnuppern aufhören. Ganz große Frangipani Liebe hier.

Das hier ist eine unserer Familienregeln: im Sommer darf es keinen Tag geben, an dem wir keine Wassermelone essen. Na gut, mindestens im Haus haben. Haben wir letzten Sommer so richtig durchgezogen. Schaffen wir hoffentlich auch diesen. An Regeln soll man sich ja halten. Und so endet mein Tag mit 12 Bildern an diesem 12. Juli mit fruchtig, süßer Wassermelone.

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