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Heute morgen, dem 12. Julie 2025 leuchtete eine E-Mail in meinem Postfach auf. In der hies es: „Hier kommt deine Überraschungs-Blog-Empfehlung für diese Woche: Heute (Samstag) ist der 12. Juli! Das bedeutet: Es ist Zeit für das legendäre Blog-Format „12 von 12“!
Eine Einladung beim Blogformat 12von12 mitzumachen und meinen Tag anhand von 12 Bildern zu dokumentieren. Wie bisher immer kommt der Aufruf von Judith Peters, in deren Format „VIB“ ich mich just zwei Tage zuvor eingetragen hatte. Ich nehme dich also nun in zwölf Bildern plus einem Bild mit durch meinen heutigen Tag.

#1von12 Ein Samstagvormittag: Wir starten mit unserem liebsten Ritual, dem gemeinsamen Gang zum Wochenmarkt. Auf dem Rückweg, die Taschen voller frischem Obst und Gemüse, lauschen wir schon von Weitem auf ein vertrautes Geräusch. Es ist der „Klingelbauer“, eine Institution in unserem Viertel, der mit seiner großen Schelle durch die Straßen zieht und lauthals sein Angebot verkündet: „Frische Äpfel, Kartoffeln, Zwiebeln!“. Natürlich nehmen wir hier auch noch mal frisches Gemüse mit. Manchmal führt uns der Heimweg dann noch an einem etwas chaotischen Ort vorbei: einem kleinen Laden voller Sammelsurium, der für die Kids das reinste Paradies ist. Zwischen Schallplatten, Modellbahnen und Sammelfiguren warten dort immer auch alte Comics und das eine oder andere Lego-Set darauf, entdeckt zu werden.

#2von12 Next Level: Pokémon-Fieber. Hier werden Karten getauscht und verhandelt, aber kaum gespielt. Ich als altes „Magic: The Gathering“-Kind frage mich: Wo sind die epischen Duelle geblieben? Früher zählte das beste Deck, heute anscheinend nur der vollste Ordner. Muss ich das verstehen?

#3von12 Geburtstagsfeierei! Und zu meinem persönlichen Glück wird hier alkoholfreier Aperol Spritz gereicht. Ein kleiner Moment pures Italien-Gefühl. Manchmal braucht es nicht mehr zum glücklich sein. La dolce vita!

#4von12 Das Motto des Tages: Mehr Italien geht immer! Beweisstück A: Diese Piaggio Ape, die mal eben als Parmesan-Bar dient. Frisch gehobelte Späne, dazu himmlische Oliven und Tomaten. Genusslevel und Stylefaktor sind hier gerade explodiert. (P.S.: Die Pizza aus dem Steinofen war so lecker, dass sie es nicht mal aufs Bild geschafft hat.)

#5von12 Das Unterhaltungsprogramm für die Kids: zwei chronisch hungrige Ziegen. Die Faszination, Futterpellets aus einem Automaten zu ziehen und sie zu verfüttern, ist ungebrochen. Dumm nur, wenn die lokale Ziegen-Währung ausschließlich aus 50-Cent-Stücken besteht. Es dauerte nicht lange, bis das gesamte Münzgeld der anwesenden Elternschaft im Automaten verschwunden war – und niemand mehr wechseln konnte. Tja, Pech für die Ziegen. Oder doch eher für die Eltern?

#6von12 Eine kleine Kuschelpause mitten auf der Wiese. Um uns herum summt und krabbelt es – die Bienen scheinen neugierig, die Ameisen haben uns schon umzingelt. Ob sie wohl von dem funkelnden Tattoo auf dem Arm meines Sohnes angelockt werden? Dort sitzt seit dem Kita-Sommerfest von gestern eine glitzernde Spinne im Spiderman-Stil und wacht über unseren Moment der Ruhe.

#7von12 Ein Hoch auf den Sommer und auf das beste Biohof-Eis der Region! Die erste Runde – ein Klassiker: Schoko und Vanille. Doch weil man den Moment auskosten muss, konnte ich später nicht widerstehen und habe mit Schoko und Zitrone noch einmal nachgelegt. Denn genau dafür ist der Sommer doch da: um nach Herzenslust Eis zu „schlonzen“, wie wir hier in Stuttgart so schön sagen.

#8von12 Ob die Hummeln Lavendel auch riechen können? Und wenn ja, ob sie ihn auch so gern riechen? Jedenfalls war es gar nicht so leicht, ein scharfes Bild von ihnen zu schießen. Die kleinen Gesellen schwirrten einfach viel zu emsig um die Lavendelblüten herum.

#9von12 Und hier ist so ein Moment, bei dem mein Herz einfach überquillt: Meine beste Hälfte liest dem Kleinsten aus dem Comic vor, das wir erst am Vormittag im Laden entdeckt haben. Einfach nur Awww.

#10von12 Das Beweisfoto. Hier der Moment, in dem ich nochmal schwach geworden bin. Eine zweite Runde Eis (Schokolade und Zitrone) musste her, die ich dann klammheimlich und ganz für mich allein in einer ruhigen Ecke verputzt habe.

#11von12 So ein Leuchten! Wir haben am Nachmittag ein Feld voller Sonnenblumen entdeckt, in dem es nur so von Bienen summte. Mega schön. Zu unserer großen Freude war es ein Feld zum Selbstschneiden – das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Jetzt strahlt ein ganzer Strauß davon auf meinem Küchentisch.

#12von12 Das letzte Bild für heute: eine dieser wunderbar schwerfälligen, dicken Hummeln. Ich hab sie noch erwischt, wie sie kurz auf einer der tollen Sonnenblumenblüten saß, bevor sie sich dann träge auf den Weg zur nächsten machte.

#13von12 Und ein letztes Bild, ein #13von12, weil es diesen Tag perfekt zusammenfasst: die super staubigen, dreckigen Füße meines Sohnes, der nach all den Abenteuern todmüde ins Bett gefallen ist. Und ja, ich feiere diese kleinen Dreckfüßchen im sauberen Bett, denn sie sind der beste Beweis für einen rundum glücklichen Sommertag.
Wie schön, dass du mich durch meinen 12. Juli begleitet hast. Wie auch schon bei meinem letzten 12von12 musste ich mich immer mal wieder daran erinnern, ein Bild zu machen, zum Glück hatte ich heute so schöne Gelegenheiten. Wann hast du das letzte Mal deinen Tag dokumentiert?
Wie war das? Prima? Dann lies doch weiter!
Mehr Artikel zu persönlichen Themen, How-Tos, Inspirationen und Kreativität erwarten dich. Ist auch eine Form der me-time, also nimm dir deine Zeit. 💜
2 Antworten
Liebe Shireen! Du hast den Sommer perfekt genutzt, inklusive Eis Moment für dich alleine. Danke für deine Inspirationen! Grüße ins Heusteigviertel von Barbara
Liebe Shireen,
Wochenmarkt gehört auch zu meinem Samstags-Ritual (allerdings in Sindelfingen), wenn nicht gerade 12-von-12 ansteht – da mache ich bei schönem Wetter immer einen Ausflug 😃. Ich habe schon eine Gemeinsamkeit zwischen uns entdeckt: Schoko- und Zitroneneis ist auch meine Lieblingskombination! Das Hummelfoto ist dir ausgezeichnet gelungen, und beim Anblick dieses Parmigiano läuft mir das Wasser im Mund zusammen 🤤. Ich freu mich drauf, mehr von dir zu lesen. Grüßle von Angelika