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O-Ton: Gerade ist ein schlechter Zeitpunkt.

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„Shireen, gerade ist ein schlechter Zeitpunkt.“

So oder so ähnlich heißt es oft, wenn es um me-time geht. Also, um Selbstfürsorge, die über einen schnellen Kaffee hinaus geht.

Tag für Tag gibt es mehr zu erledigen, als die Zeit es zulässt. Jeden Tag rennen wir dadurch einem straffen Zeitplan hinterher. Der Alltag zieht uns mit sich und am Ende des Tages bleiben wir so oft unzufrieden zurück. Manchmal haben wir nicht einmal die Zeit gefunden, um aufs Klo zu gehen, die Blase drückt schon seit Stunden. Wir räumen hier, organisieren da und arbeiten wie Maschinen, während wir vergessen, dass wir keine sind. Doch sollten wir nicht eher versuchen, unsere Bedürfnisse in unseren Alltag einzubauen, anstatt sie aufzuschieben?

Mh. Ist es jetzt Schicksal, dass eigentlich immer ein schlechter Zeitpunkt ist? Und ist es nicht genau genommen in jedes Menschen eigener Verantwortung, seinen Bedürfnissen nachzugehen? Ich mein, ich bin nicht besser, stets gibt es Das oder Jenes, schnell noch hier und da, bloß noch, schnell noch und überhaupt gehen doch so viele Dinge auch nebeneinander.

Einladung: Ein Perspektivenwechsel

Nickst du gerade? Dann lass mich dir sagen: STOPP! Lass mich dich zu einem Perspektivenwechsel einladen! Ja. Jeden Tag gibt es mehr zu tun, als der Tag lang ist. Stimmt. Und genau deshalb sollten wir es genau andersherum angehen. Wir werden nie, und ich meine wirklich NIE, die Zeit am Ende des Tages übrig haben, die wir uns erwarten, wenn nur endlich alles erledigt ist! Natürlich nicht, denn es wird niemals nie alles erledigt sein. Punkt.

Also, fangen wir doch andersherum an:

  • Trink erst deine Tasse Kaffee, nimm dir deine Zeit dafür, genieße sie
  • Gönn dir erst deine Yoga Praxis, entspanne dich dabei
  • Schmöker erst den Artikel, der so spannend ist und sei inspiriert
  • Nimm dir erst deine Zeit

Alles andere ist ja doch wiederkehrend. Morgen ist dafür also auch noch Zeit. Und hej, je mehr die eigenen Bedürfnisse erfüllt sind, desto stärker ist doch auch die eigene Resilienz. Folglich müssen wir uns selbst die Freiheit geben, Gelegenheiten zu nutzen, die uns Freude bereiten und unsere Bedenken ausschalten. Schließlich können – sollten! –wir unsere Zeit und Energie nicht nur für Andere – auch wenn wir sie so richtig lieb haben – aufopfern. Wir sollten uns bewusst sein, dass unsere eigenen Bedürfnisse genauso wichtig sind.

Es ist auch wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass Selbstfürsorge nicht eine Aufgabe ist, die es gilt abzuschließen. Bestenfalls erinnert dich mein Blogbeitrag also jetzt daran, dass es notwendig ist, regelmäßig Momente voller Ruhe, Entspannung und Kreativität in deinen Alltag einzubauen. Diese Zeit nutzt du nicht für den nächsten Task oder das nächste Projekt, sondern ausschließlich für dein Wohlbefinden.

Versuch es doch mal damit

Um unsere Bedürfnisse zu erfüllen, müssen wir uns bewusst Zeit dafür nehmen. So, lass uns doch mal gucken, wie du die oben genannten Ansätze wirklich im Alltag unterbringen kannst. Wichtig dafür ist es, dass du ein Umdenken zulässt. Ist nicht immer einfach, weil ja auch ein „Aufwand“, im gleichen Trott, in der Routine zu bleiben braucht einfach weniger Energie. Wenn du aber immer mal wieder einen Tag damit beginnst, dich zuerst um deine Bedürfnisse zu kümmern, wirst du überrascht sein, wie viel besser dein Tag ist.

1) Der Koffein Kickstart

Wenn du es ähnlich machst wie ich, dann stehst du morgens zerknautscht (boah, warum sind die Kinder eigentlich Lerchen und nicht Eulen?) auf, brühst dir deinen Kaffee und schlürfst die erste Hälfte während du das Frühstück (nein, Pfannkuchen kann ich heute nicht machen) vorbereitest, den Kindern beim Anziehen hilfst (warum hat keiner die Socken auf rechts gedreht?), Haare entwirrst (AUA, das tut weh!), Dinge suchst (MAAAMAAA, wo ist mein Comic?!) und bestenfalls dir selbst ein paar Spritzer Wasser (huch kalt) ins Gesicht spritzt. Die andere Hälfte des Tasseninhalts leerst du dann irgendwann kalt in dich hinein. Oder machst einen Neuen. YAY. Oder: AUTSCH.

So, und jetzt noch mal von vorn. Beginne doch einmal (d)einen Tag damit, dir wirklich bewusst Zeit für deinen Kaffee oder Tee zu nehmen. Geh in die Küche, atme tief durch und nimm dir die (zugegeben dennoch sehr kurze) Zeit, deine Tasse (die Hälfte?) zu genießen. Diese kleine Pause gibt dir die Möglichkeit, in Ruhe in den Tag zu starten. So wirst du merken, dass es viel einfacher ist, den Rest des Tages zu bewältigen.

2) Manches Om wirkt Wunder

Du kannst dich noch erinnern, als du mit Leichtigkeit in der Vorwärtsbeuge die Zehen umfassen konntest? Als du im Shavasana regelmäßig völlig glücklichersschöpft eingeschlafen bist? Du deine Yogamatte wie eine zweite Handtasche aus dem Haus getragen hast? Ok, vermutlich sollten wir das jetzt erst mal als nette Erinnerung abtun. Macht ja sonst nur Druck.

Gönn dir doch einfach einmal einen Tag, an dem du dir Zeit für eine einfache und wirklich winzig kleine Yoga-Praxis nimmst. Es gibt unglaublich viele Yoga-Videos auf YouTube, die nur zehn Minuten dauern. Falls dich die Sucherei aber auch nervt (und kostbare Zeit kostet): Ich habe mir eine Yoga-App gekauft, in der gibt es den „wenig Zeit“ Filter. So, und jetzt nimm dir diese Zeit (ich mein: z-e-h-n Minuten!) und konzentriere dich auf deinen Körper und deine Atmung. Dies wird dir helfen, dich zu entspannen und deinen Körper und Geist auf etwas Positives auszurichten.

3) Kritzel dich glücklich

Ja, ich kenn sie alle. Die Argumente gegen Watercolor. Zu teuer, zu aufwändig, zu schwer, langwierig, zu umständlich. Na gut, lass ich jetzt hier mal so stehen. Kannst ja selbst lesen gehen, warum das nicht zutrifft. Jedenfalls nicht, so wie ich es dir zeige. Aber, das ist hier jetzt nicht mein Thema. Deshalb: Wie wärs mit einem Stift? Bleistift, Fineliner, Kulli, was auch immer. Und Papier. Oder einer Serviette.

Nimm dir jetzt Zeit, um einfach mal zu kritzeln. Kannste während des Telefonats machen. Oder, während das Kind versucht die gesamte Tube Kleber auf das Gebastel zu verteilen. Oder, während Netflix lädt. Was vermutlich passiert: Wenn du dir die Zeit für dich und dein Gekritzel nimmst, werden deine Gedanken klarer und du wirst in der Lage sein, dich letztlich besser zu konzentrieren. Das gibt dir eine Pause vom Alltag und hilft, Energie zu tanken.

Nicht überzeugt?

Natürlich gibt es immer wichtige Dinge, die erledigt werden müssen. Aber wenn wir uns Zeit für uns selbst nehmen, sind wir ausgeglichener und können uns besser auf diese Dinge konzentrieren. Wenn wir uns selbst immer hinten anstellen, leiden wir und unser Umfeld darunter. Me-time ist wichtig, um eine gesunde Balance zu erhalten und auch aufrechtzuerhalten.

Zeitinseln mögen manchmal schwer zu finden sein, aber das macht sie nicht weniger notwendig. Wenn wir uns Zeit für uns selbst nehmen, stärken wir unsere Widerstandskraft (und, hey, ich brauche davon echt Einges 😄) und sind besser in der Lage, uns den Herausforderungen des Alltags zu stellen. Also: Sei nett zu dir 💜 und höre auf deine Bedürfnisse. Du wirst merken, dass du ganz schön viel zufriedener bist. Also, gönn dir und sei die entspannteste Version von dir selbst!

Also, womit füllst du jetzt deine Me-Time?

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Wie war das? Prima? Dann lies doch weiter!

Mehr Artikel zu persönlichen Themen, How-Tos, Inspirationen und Kreativität erwarten dich. Ist auch eine Form der me-time, also nimm dir deine Zeit. 💜


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